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Steuern / Einkommensteuer 
Dienstag, 21.05.2019

Pkw für Privatfahrten von Freiberuflern muss ständig zur Verfügung stehen

Ein Steuerpflichtiger kann sich nicht auf ein für private Fahrten zur Verfügung stehendes Fahrzeug berufen und steuerlich absetzen, wenn ihm dieses Fahrzeug nicht ständig und uneingeschränkt zur Verfügung steht. Das hat das Finanzgericht Niedersachsen entschieden (Az. 9 K 125/18).

Nutzt der Ehegatte des Steuerpflichtigen das für private Fahrten verfügbare Fahrzeug regelmäßig, so ist der andere Ehegatte von der Nutzung ausgeschlossen. Er kann dann den Privatanteil für die Nutzung des betrieblichen Pkw nicht zum Ansatz bringen.

Ein IT-Unternehmer ermittelte seinen Gewinn aus freiberuflicher Tätigkeit durch Einnahmenüberschussrechnung und wollte den Privatanteil des Pkws absetzen. Er war gemeinsam mit seiner Ehefrau zur Einkommensteuer veranlagt. Sie erzielte im Streitjahr ebenfalls geringe Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit und darüber hinaus Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Den Wagen nutzte hauptsächlich die Ehefrau. Daher konnte er nicht abgesetzt werden.

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Die Fachnachrichten in der Infothek werden Ihnen von der Redaktion Steuern & Recht der DATEV eG zur Verfügung gestellt.